Torsionswaage über rotierender Masse nach Dr. Lang – Messergebnisse und Messaufbau

Mit diesem Versuch soll die Existenz eines fluiden Hintergrundmediums nachgewiesen werden. Seine Eigenschaft Kräfte zu übertragen soll genauer untersucht werden. Dazu wird eine möglichst dichte und schwere Masse in Rotation um eine vertikale Achse versetzt. Eine Trommel aus nichtleitendem und nichtmagnetischem Material umgibt die rotierende Masse, wobei sich zwischen beiden eine luftdichte Abschirmung befindet. Die Trommel ist an einem Torsionsfaden aufgehängt, so dass sie sich frei drehen kann. Ein Lichtzeiger registriert kleinste Ausschläge.

Der Versuch wurde von Dr. med. Manfred Lang aufgrund theoretischer Überlegungen zu Eigenschaften des fluiden Hintergrundmediums konzipiert und Ende der 90er Jahre von ihm aufgebaut und durchgeführt.

Unsere Messungen mit den Originalaufbauten von Dr. Lang (die er uns dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat), konnten den postulierten Effekt zunächst reproduzieren. Dabei zeigte sich allerdings, dass einige Randbedingungen, allen voran die Lagerung des Systems auf dem Boden (mit/ohne Schwingungsdämpfung) und die Art und Anbringung der Abschirmung, einen entscheidenden Einfluss auf Größe und Richtung der Auslenkung haben.

Eingehende Untersuchungen des Schwingungsverhaltens haben schließlich die Vermutung bestätigt dass die Auslenkung der Messtrommel von einem rotierenden Luftpolster zwischen Abschirmung und Messtrommel verursacht wird.
Dieses Experiment bestätigt also keinesfalls die Hypothese einer Kraftübertragung mit Hilfe des Hintergrund-Äthers.

PDF-Version

Lang-Experiment Nr. 36 in Zeitraffer (Faktor 240):

Video im MPG-Format (2,6 MB)

Video im AVI-Format (1,4 MB)