Der Göde-Förderpreis „Gravitationseffekte bei Niedrigenergie Kernreaktionen (LENR)“

Pressemeldung, veröffentlicht am 6. Januar 2006

Gravitationseffekte bei Niedrigenergie Kernreaktionen (LENR) ist mit der Preisvergabe an den persönlich anwesenden Preisträger Dr. Veniamin Filimonov (alternative Schreibweise des Nachnamens “Filimonau“) für sein Forschungsprojekt abgeschlossen.

Dr. Michael Göde überreicht Dr. Venjamin Filimonov den mit 10.000 € dotierten GÖDE Förderpreis.

Die GÖDE-Stiftung ist keine alltägliche Einrichtung. Das Institut für Gravitationsforschung in Waldaschaff hat ehrgeizige Ziele: Es will einen kleinen Beitrag zur Erforschung der Gravitation als eines der letzten grossen Geheimnisse der Physik leisten.

Dr. Michael Göde, im Hauptberuf Unternehmer und weltweit drittgrösster Versender von Sammlerartikeln, betreibt die Stiftung auf eigene Kosten. Eine Stiftung mit leibhaftigen Physikern und Apparaturen in einem Seitenflügel seines Unternehmens in Waldaschaff, weithin bekannt als „Bayerisches Münzkontor“. Göde will damit klugen Köpfen helfen, auch einmal quer denken zu dürfen – wissenschaftlich fundiert, aber nicht immer auf den bekannten wissenschaftlichen Pfaden.

Dazu hatte die GÖDE-Stiftung nun einen 10.000 € Preis ausgelobt. Thema: Gravitationseffekte bei Niedrigenergiekernreaktionen (LENR). Bei so genannten kalten Fusionen entstehen lokal extreme Randbedingungen, die zur Erzeugung von Überschussenergie und Umwandlung von Elementen führen. Vermutlich kommt es dabei auch zu Auswirkungen auf die Gravitation. Der mit 10.000 € dotierte Förderpreis richtete sich an Wissenschaftler, die diese Gravitationseffekte experimentell nachweisen können.

Den Preis hat Dr. Venjamin Filimonov, Universität Minsk, Belarus , Weissrussland erhalten. Er studiertierte in Minsk physikalische Chemie und promovierte 1985.Dr. Filimonov arbeitet an elektrolytischen Zellen zur Erzeugung von Wasserstoff. Die dabei entstehende Überschussenergie führt er auf die Umwandlung von niedrigenergetischen Neutrinos zurück. Diese besondere Art von Elementarteilchen soll bei der Übertragung von Gravitation eine Rolle spielen. Um diese Zusammenhänge zu klären, entwarf Dr. Filimonov vier verschiedene Experimente. Deren Umsetzung ermöglicht nun das Preisgeld der GÖDE-Stiftung.

„So wie die Lichtgeschwindigkeit keine Konstante ist, stellt sich auch die Schwerkraft beim genauen Hinsehen als nicht konstant dar“, so Wolfram Bahmann Vorsitzender des Stiftungsbeirats.

Das kleine Team des IGF forscht seit sechs Jahren in Theorie und Labor am Thema Gravitation. Eine Naturkraft, die man am unmittelbarsten spürt, die aber weit weniger gut erforscht ist als Elektrizität, Magnetismus und Kernkraft.

Weitere Einsendungen:

Gravity Effects at Low Energy Nuclear Reactions (LENR), Dr. Veniamin Filimonov, Belarus

Measurement of the Gravitation Constant at Sub-Atomic Distances, Jacques Dufour, Frankreich

Experiment zur Erzeugung von Gravitationsanomalien durch Beeinflussung des Quantenvakuums, Dr. Thilo Hinterberger, Deutschland

Chemistry and Nuclear Nature of Low Energy Nuclear Reactions, Prof. Belobrzeckaja, Italien

Hinweis:  Die Einsender der Experimentiervorschläge haben uns ihr Einverständnis zur Veröffentlichung erteilt.