Anmerkung zum Versuch „Gravitationsabschirmung durch rotierende Massen nach Eduard Krausz“

Im Jahr 1992 wurde an der Fachhochschule Gelsenkirchen von Dipl.-Ing. Eduard Krausz ein Experiment auf Grundlage seiner Alternativen Gravitationstheorie durchgeführt, bei dem die Abnahme der Gewichtskraft auf eine Probemasse innerhalb eines rotierenden Zylinders, im Folgenden Krausz-Effekt genannt, beobachtet wurde. Allerdings existiert von der Alternativen Gravitationstheorie keine geschlossene Darstellung und vom sog. Gelsenkirchener Experiment außer einem einzigen (Mittel-)Wert kein Messprotokoll bzw. keine Auswertung. Dementsprechend wurde der Versuch zwischen 2001 und 2004 am Institut für Gravitationsforschung wiederholt, ohne dass eine Gewichtskraft-Abnahme beobachtet wurde. Da aber aufgrund technischer Probleme nicht alle Eckdaten des Original-Experiments erreicht wurden, stellte E. Krausz dieses Ergebnis in Frage. In dieser neuen Betrachtung wird gezeigt, dass die Ergebnisse des Instituts für Gravitationsforschung korrekt sind, während sich die Beobachtung am Original-Versuch gut im Rahmen der bekannten Physik erklären lässt.

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